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Ursprung des Namens

Namen wurden im Alltagsleben als Identifizierung oder Ansprache eines menschlichen Gegenübers schon immer genutzt. Zunächst waren es Ruf-/Vornamen wie Bernd ('bern'=braun), Friedrich (fridu=Friede/Schutz, rihhi=reich/mächtig), Gerhard/Gerd (ger=Speer, harti=hart, stark, entschlossen) u.a. Gab es im gleichen Lebensraum mehrere Personen mit gleichem Vornamen, wurden diese durch Hinzufügen körperlicher, charakterlicher oder sonstiger persönlicher Merkmale unterschieden (der Weise, Große, Starke ect.), oder Berufsbezeichnungen fanden Verwendung (der Müller, Meier, Bauer etc.) oder örtliche Gegebenheiten ergänzten den Rufnamen (vom Hof, Bach, Bruch, Busch, Berg, Tal, etc.). Aus diesen Beinamen entwickelten sich später die Nach- oder Familiennamen. 1370 wurde der Begriff 'Nachname' erstmals urkundlich erwähnt und entwickelte sich seither langsam aber stetig zum unabdingbaren Bestandteil der Unterscheidung von Bürgern in wachsenden Gemeinwesen (immer mehr Beurkundungen verlangten nach Eindeutigkeit; Steuern und Abgaben wollten korrekt zugeordnet und eingetrieben sein; Kurierdienste erforderten präzisierende Angaben, etc.). Weitere Details zur Namenkunde lehrt die Onomastik,  die Wissenschaft der Namenforschnung ( Diverses/ Literatur).


In unserem Fall taucht in einem im Staatsarchiv Hannover gefundenen Dokument aus dem Jahr 1528 ein Mann mit dem Vornamen 'Berndes' und dem Zusatz 'vom Bornbusch' auf (bisher früheste Erwähnung von Bornbusch). Er bewirtschaftete einen Hof an einer Stelle in der damaligen, im norddeutschen Raum gelegenen 'Grafschaft Hoya', die als 'Bornbusch' bekannt war, ein Born (Feuchtgebiet, Quelle), umgeben von Busch (Gehölz, Wald). Die Bezeichnung galt zunächst nur für Flecken und Hof und ging später auf den Besitzer des Hofes über, die Ortsbezeichnung wurde somit zum Nachnamen.


Name

Herkunft
Das 'e'

Ort

Land+Hof
Hof+Quelle
Truhe+Trog
Bauer+Graf
Sohn+Erbe

Zeit

Geschichte
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